Donnerstag, 22. Januar 2015

Einburgiges Zwei-Burgen-Roggen. Und anderes.


Ich weiß. Ich könnte jetzt sagen, dass es an meinem Rechner liegt, der seit Neuestem unkontrollierte Abstürze produziert und sich (noch) nicht (verlässlich) davon abbringen lässt. Ich könnte sagen, dass es ein Leben jenseits des Internets gibt. Dass „Lust“ für mich keine Konstante ist (und Mitteilungsbedürfnis non plus).

Das wäre alles nicht falsch – und vor allem: nicht neu (Überhaupt interessant, dass ich in diesen Phasen immer wieder Brot serviere. Oder Brötchen. Warum?).
Harren wir also der Dinge und warten, dass es wieder anders wird?
Ist es schon anders?

Da ist diese Unwucht. Ein, mein wohlbekanntes Mitbringsel von längeren Reisen. Dieses kantige Gefühl, das einen die Dinge, die man so gut kennt, die so durch und durch vertraut sind, nach Rückkehr neu betrachten lässt. Infrage stellen. Verändern?
Bloß, dass es selten so lange angehalten hat wie jetzt.

Aber wir waren beim Brot, seiner flaumigen Krume, knusprigen Kruste. Dem nussigen Geschmack, der prima zu Erdnussbutter und Marmelade passt. Oder zu Käse. Bis auf weiteres.