Mittwoch, 26. Juni 2013

Strawberry Fields forever: Strawberry Pie mit Meringue-Haube

Meine Initiation zu „richtiger“ Musik und Emanzipation von allem, was dereinst im Radio lief, verdanke ich Franzosen. Genauer: Einer Horde von 20 Austauschschülern, die kurz nach der Jahrtausendwende in unserer Kleinstadt landeten und die es zu bespaßen galt. In der Großstadt war – HELP! – seinerzeit „All you need is love“ zu Gast, eine Beatles-Coverband samt Musical.
Wir waren da. Ich war beeindruckt. Nachhaltig.

Dienstag, 18. Juni 2013

Cerealien, selbstgemacht: Knusprige Schoko-Mandelbobbel & Neuerungen

Ce|re|a|li|en〈Pl.〉Feldfrüchte, (bes.) Getreide; oV Zerealien [nach Ceres, der röm. Göttin des Acker- u. Getreidebaues, der Gesittung, der Fruchtbarkeit u. der Ehe]
Soweit wissen.de .
Geläufiger ist das Ganze sicher als Vokabel der Lebensmittelwerbung, Stichwort Kellog's & Co.

Ich mag Cerealien trotzdem. Weil sie auszusprechen so wunderbar umständlich ist – und in den Mund genommen ungeheuer praktisch. Weil es umständlich ist, handelsübliche Cerealienpackungen zu wenden um Zutatenlisten zu konsultieren – und wunderbar praktisch, sich das gleich zu schenken. Das, was man da liest, will man schließlich sowieso nicht wissen. Und in den Mund nehmen... nun.

Montag, 10. Juni 2013

Life through a lens: Lauwarmer Petersilien-Linsensalat mit Rhabarber und Räucherforelle

Wenn es ein Lebensmittel gibt, mit dem ich absehbar nichts werde anfangen können (und es gibt davon nicht viele, Anm. der Verfasserin), dann ist das Sellerie. Ich führe das darauf zurück, dass es diesen einen Mittag gegeben hat, vor vielen, vielen Jahren. An diesem Mittag gab es Mittagessen, wie es an jedem Mittag Essen gegeben hat. Mit dem einen, feinen Unterschied: Sellerie war ein Teil davon. Einer, den ich nicht mochte.

Was allerdings nichts an dem Umstand änderte, dass gegessen wurde, was auf den Tisch kam. Und man eben nicht eher in Richtung Patentante aufbrechen würde (und ihren vortrefflichen Waffeln, Anm. der Verfasserin), bis nicht auch der Sellerie – Stangen-, wohlgemerkt! – von da verschwunden wäre. Was dauerte. Sehr, sehr lange.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Wenn Dir das Leben Zitronen gibt: Pizza sorentina

Nein, keine Sorge, es folgt nichts Binsenweises und auch kein Kalenderspruch. Alles, was es gibt, sind zwei Teigfladen mit überschaubarem Belag. Man könnte es auch Spielerei nennen. Angesichts von Zitronenscheiben auf Pizzaboden wäre das vielleicht gar nicht so falsch.

Und es hat nicht gut angefangen: Während der Rechner lief und ich Paprika sterilisierte, war da weiterhin: Programmpunkt Pizzateig. Dessen Menge ich im Kopf fix verzweidrittelt hatte und vor mich hinwog und mischte und – mittendrin mit-ohne Mehl dastand. Ja, äh, Mist.