Freitag, 29. März 2013

Happy birthday: Harvest Cake

Ich spare mir das. Den Hinweis, dass ein Erntekuchen nicht in diesen Monat passt. Dass „Frosting“ trotzdem regelrecht onomatopoetisch ist, angesichts der Verhältnisse vor dem Fenster. Dass zum richtigen Geburtstagskuchen ein bisschen Glamour fehlt.

Ich verweise lieber auf die Farben – orange, gelb, grün – die hoffen lassen. Schwärme vom Geschmack, den ich - saftig und fruchtig und ein bisschen kernig  – für jahreszeitenunabhängig halte. Finde, dass Geburtstagskuchen nicht zwingend Schokoschlachten sein müssen.

Montag, 25. März 2013

Verwickelt: Pfannen-Börek mit Korianderjoghurt

Ich liebe Pilze und aromatischen Käse. Ich sterbe für Spargel und manches Meerestier. Mit Kürbis macht man mir eine so enorme Freude wie mit einem schönen Stückchen Wild.

Dem Kerl nicht. Gar nicht. Der Kerl – nähert sich derlei seinem Teller schluckt. Überlegt, ob er wirklich, wirklich hungrig ist. Und wünscht sich ganz weit weg.


Dienstag, 19. März 2013

Alles Gute: Garnelenquiche mit Safran

Oma ruft an: Sie hat Rückenschmerzen. Mama fährt hin. Die Schwester bäckt Kuchen.
Mama ruft an: Oma hat starke Schmerzen. Sie fahren ins Krankenhaus. Die andere Schwester bäckt Quiche.
Papa ruft an: Oma wird operiert werden müssen. Ich backe noch eine Quiche.

Donnerstag, 14. März 2013

Winteressen, welcome back: Malted Mushroom Pot Pie with Yeasted Biscuits

Es muss sich um einen Irrtum handeln. Einen großen, ausgewachsenen Irrtum.
Ach, was sag' ich: Irrtümer – in Massen!

Erstens: Das da draußen. Nachtfrost. Eiszapfen am Fahrradsattel. Äähh... Frühling?! Waren wir mit Winterweiß nicht durch? Sicher, ich hätt' nix gegen noch 'ne Tour auf Skiern. Aber hier? In der Stadt? Och...

Zweitens: Eintöpfe, Schrägstrich Suppen. Oh, wie habe ich sie gehasst! Kinderjahrelang gab es gefühlt täglich eine: Erbsen-, Bohnen-, Möhrchensuppe. Weichgekocht. Mit Kartoffeln. Brr!
Dabei haben sich meine Eltern so viel Mühe gegeben: Würstchenwürfel, Krakauerscheibchen, butterweiches Rindfleisch – guck mal, das magst du doch...

Ich mochte nicht. Zumal das Ganze immer „-Suppe“ hieß, obwohl es eindeutig Eintopf war. Ich finde, das muss man klar trennen: Suppe ist ohne Stücke, Eintopf mit.