Dienstag, 20. August 2013

Finding comfort: Cheese-crusted Cauliflower w/ Cheese-Béchamel

Ja, hallo, ich bin's. Und ich habe nichts zu meiner Entschuldigung zu sagen.
Es geht da weiter, wo wir aufgehört haben: Zu viel zu tun an zu vielen Stellen bei zu wenig Zeit. Zu blöd.

Wenn ich ehrlich bin, behagt mir das nicht. Ich bin jemand, der Zeit braucht. Viel Zeit. Zum Nichtstun und (Nichts-)Denken. Zum Trödeln, Tüdeln, Seele-baumeln.

Ich setze fest auf September: Den mit den würzigen Winden und knisternen Blättern auf dem Weg. Der die Abende gemütlich macht und Mündern kleine Wolken verpasst.

Ich bin früh dran mit diesen Gelüsten, schon klar. Andere vergrillen derweil die Kohle säckeweise und verlustieren sich quiekend im See. Der Punkt ist bloß, dass Käsesauce so leicht durch den Rost tropft und gemeinhin schlecht zum Bikini passt.
Was insofern von Vorteil ist, als dass mir dieses Prachtstück niemand streitig macht. Ich die süßlich-sämige Sauce also ganz alleine auslöffeln kann und sich niemand an der knusprigen Käseschale vergreift. Ich würde beides nämlich ungern teilen. Weil es weder raffiniert ist, noch aufwändig. Sondern einfach nur ein kleines bisschen gut.


Cheese-crusted Cauliflower w/ Cheese-Béchamel

frei nach Food Opera

Zutaten für eine große Portion oder zwei mittlere mit Brot

1 Blumenkohl, mittelgroß
15g Butter
450ml Milch
2 EL Dinkelvollkornmehl
50g geriebener Käse, hier: Möhrengouda
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
1 TL Senf
1 EL Semmelbrösel

dazu: grüner Salat und/oder Brot


So geht's
Blumenkohl putzen und in einem Topf mit Salzwasser weich dünsten – hat bei mir etwa zehn Minuten gedauert.
Abgießen.

Ofen auf 190°C vorheizen.
In einem kleinen Topf Milch und Butter erhitzen. Mehl einrühren und unter weiterem Rühren aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt.
Die Hälfte des geriebenen Käses einrühren, den Senf und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Blumenkohl in eine ofenfeste Form setzen und mit der Sauce begießen. Übrigen Käse drüberstreuen, außerdem die Semmelbrösel.

Im Ofen zehn bis fünfzehn Minuten goldbraun überbacken.

Mit Brot und/oder einem grünen Salat servieren.

Kommentare :

  1. Das sieht mir nach Soulfood aus und ist damit ganz nach meinem Geschmack.

    VG Sarah

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  2. wo, also ich kann der Sarah nur beistimmen, sieht verdammt gut und echt nach Soulfood aus.

    Ich verrate dir gleich mal ein Geheimnis: ich bin ein totaler HerbstTYP ich liebe den Herbst mit seinen bunten Blättern, das knistern wenn man darüber spaziert, die Ruhe, die nach den mopetfahrenden Kindern wieder einkehrt & die Zeit, die dann etwas ruhiger wird, man hält sich wieder mehr im Haus auf & liest mehr und genießt vll. auch schon die ersten Tees & macht sich wieder mal ein Süppchen *gg*

    lg Netzchen

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    1. Oh, ich sehe: Wir verstehen uns! Wobei ich inzwischen tatsächlcih (fast) allen Jahreszeiten etwas abgewinnen kann... mit langen Wintern tu' ich mich noch schwer und tropischen Sommern... aber sonst... :)

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  3. Klopf, klopf ... ist ja jemand?
    also echt, als ich mit dem Bloggen begann hab ich mir nicht vorstellen können, dass ich mal jemanden "virtuell" vermissen kann!
    Was los bei dir? Hoffe alles ok!

    lg Netzchen

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    1. Du Liebe - klar ist hier wer! Und: Ja, mir geht's prima!
      Bloß die Muße... nun... keine Ahnung, wo die sich gerad' wieder 'rumtreibt...
      Allerdings: Das Spielchen ist alt; früher oder später sind Lust und Laune wieder da - auch für diesen Blog. Und bis dahin backe ich ein bisschen. Und koche. Und mache Fotos davon...
      Auf bald -
      und herzliche Grüße!

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