Schwarzer Freitag...? Kindergarten!
Wer auf sich hält, pflegt seine Freitage in Tiefnebligmittelgrau! Und zwar mit Nass und Niesel und ordentlich viel Unschönigkeit!
Hilft ja nix – außer ein Paar fest zugekniffener Augen vielleicht, eine Strichliste für die restlichen Stunden bis 17 Uhr – und: etwas in der Schreibtischschublade.
Sagen wir mal... knusprig... und krümelig... vor Zucker und Zimt... und irgendwie... so 'n büsch’n... buttrig... oh ja, buttrig...
Doch, genau – sagen wir mal: Doughnut...!
Oder genauer:
Baked Cinnamon Doughnuts
nach Honey & Jam
Zutaten für 24 Stück
1 Ei
115 g Butter
235 ml Milch, lauwarm
1 Prise Muskatnuss
50 g feiner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
0,50 EL Trockenhefe
0,50 TL Salz
500 g Mehl
100 g Butter, geschmolzen
100 g Zucker
2 EL Zimt
1 TL Anis
So geht’s
Die Milch auf maximal 37°C erwärmen und die Butter darin schmelzen. Hefe und einen Teelöffelchen Zucker einrühren und etwa zehn Minuten in Ruhe lassen.
Inzwischen in einer Schüssel zwei Drittel des Mehls mit Salz, Muskatnuss und restlichem Zucker mischen.
Die Hefemilch zugießen und vermengen. Dann mit den Händen (Handschuhe – es klebt!)oder einem Mixer erst langsam verkneten und peu à peu das Ei und das übrige Mehl einarbeiten. Nach etwa zehn Minuten sollte ein weicher, aber nicht mehr klebriger Teig in der Schüssel liegen.
Abgedeckt für eine Stunde an einem warmen Ort (z.B. Ofen bei 50°C) gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Dann gibt es zwei Optionen: Entweder, man zupft – so wie ich – etwa Tischtennisballgroße Stücke vom Teig und kugelt sie anschließend annähernd rund. Dann sticht man mit den Stiel eines Holzlöffels ein Loch in die Mitte, das man mit zwei Fingern zu einem ausreichend großes Loch dehnt (> Bagel!). Das darf ruhig erstmal nach "Autoreifen" aussehen – die Kringel plustern sich im zweiten Gehvorgang ganz schnell wieder in Doughnut-Optik zurück!
Variante B wäre, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa anderthalb Zentimeter dick auszurollen und mit einem Glas o.Ä. (Ränder bemehlen!) Kreise auszustechen. Für die Innen-Löcher tut’s dann ein scharfkantiger Flaschendeckel.
Die Ergebnisse – also Teigkringel – werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und zum Aufgehen nochmal für 20 Minuten an einem warmen Ort in Ruhe gelassen.
Den Ofen derweil auf 200°C Umluft hochheizen und Zucker, Zimt und Anis in einem Schüsselchen vermischen.
Die Doughnuts auf dem Blech in den Ofen schieben und für etwa 10 Minuten leicht bräunen.
Anschließend 'rausholen und jeden Dougnut sofort zuerst in flüssiger Butter und dann in Zimt-Anis-Zuckerg Zuckergemisch wälzen (mehrmals wenden!).
Ein bisschen abkühlen lassen – Zunge mit Brandblasen is' schließlich nix - und am besten noch warmmm...




Mhhhh. Alles mit Zimt, Zucker und Hefe lässt mein Herz ja absolut höher schlagen. Können Sie denn mit ihren in Fett ausgebackenen Schwestern und Brüdern mithalten?
AntwortenLöschenLiebe Grüße und ein schönes Wochenende
Anne
Sagen wir so: Der erste Bissen hat mich stark an meine herzallerliebsten kanelbullar erinnert - nur eben inside-out. Also nicht original-doughnutty. Aaaber... delicious! Zumal nahc ein, zwei Tagen intensiver Reifung in der Blechdose...
LöschenPS: Gleichfalls!
LöschenOh bei dir hier gibt es aber leckere Sachen :)! Das muss ich mir merken...
AntwortenLöschenDanke - gleichfalls...!
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