Montag, 13. Mai 2013

Ich rate zu: Rhabarber-Kokos-Konfitüre


Kommt er Euch schon zu den Ohren 'raus? In Sachen Rhabarber kenn' ich ja nix! Es ist eigentlich sogar ziemlich erstaunlich, dass dies erst das dritte Rhabarberrezept ist, das hier über die Theke geht. Rhabarber ist nämlich eins dieser Obste Gemüse, die ich so heiß und innig liebe, dass ich - so denn Saison - ganze Jahresernten vertilge, damit es mir die nächsten dreihundert Tage reicht.

Beim letzten Einkauf war ich trotzdem ein bisschen überoptimistisch, als ich schwungvoll ein solides Pfund aufs Fließband warf: 175 Gramm im Kuchen, 125 in der Sauce - und wohin jetzt mit den übrigen 250?
Nach dem Putzen waren's gleich nur noch 200. Ich stierte auf die Stängelchen. 'N Marmelädchen wäre ja nett. Aber aus 200 Gramm? Irgendwie... popelig.
Außerdem stand da immer noch dieses halbe Portiönchen Kokosmilch. Und vom Gelierzucker gab's nur einen traurigen Rest... - HA!
War da nicht jüngst dieser fantastische Einfall, Kürbis und Kokos gemeinsam in ein Schraubglas zu kochen? Der Knüller! Warum also nicht... Kokos und Rhabarber?!

Kinners, ich sage Euch: ein Traum! Kulinarische Eigeninitiativen bergen ja bisweilen ordentlich Scheiterpotential - oder: Große Triumphe.
Das hier ist so einer: Sämig-samtig und zart säuerlich - ein bisschen Rhabarber, ein Hauch Kokos - 1A-Aromenkombination!

Ich rate: Probiert's aus!
Ich selbst muss jetzt leider los - einkaufen: "Ein Kilo Rhabarber, bitte..."

Rhabarber-Kokos-Konfitüre
inspiriert von feines gemüse

Zutaten für zwei Gläser à 350ml Inhalt
400g Rhabarber
200ml Kokosmilch
1 EL Limettensaft
200g Gelierzucker 2:1

So geht's

Schraubgläser - z.B. mit kochendem Wasser - sterilisieren. Einen Teller für die Gelierprobe im Kühlschrank parken.

Rhabarber abspülen und trockentupfen. Die Enden kappen, schälen und in etwa ein bis zwei Zentimeter breite Stücke schneiden.

In einem Topf zusammen mit der Kokosmilch erhitzen und auf kleiner Flamme weichköcheln lassen. Pürieren.
Zucker und Limettensaft einrühren und alles fünf Minuten sprudeln kochen lassen. Gelierprobe machen.

Wenn diese erfolgreich ist, die heiße Masse in die vorbereiteten Gläser füllen, fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. Falls nicht, kurz weiterkochen und Gelierprobe wiederholen.

Übrigens: Allzu fest wird das Ganze nicht - eher cremig. Wer das nicht mag, nimmt bis zu 400g Gelierzucker.



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Samstag, 11. Mai 2013

Und führe uns gern in Versuchung: Feta-Falafel mit Rhabarber-Erdnusssauce und Fladenbrot


Wir können nahtlos anschließen: So immun ich also gegen kostspielige Hochglanzmagazine bin, so hoffnungslos verfallen bin ich allem, was mich d'rumherum anspringt: Rezeptekärtchen im Biomarkt? Eine neue Schrot und Korn? Überhaupt: Naturkostmagazine? Her damit - ja, auch die Gemischtwaren hinten auf den Grüne-Kiste-Blättchen!
Nicht, dass ich ideentechnisch so auf 100%-Quoten käme, geschweige denn blindlings alles nachkochte... aber sagen wir: Die Ausbeute ist solide.

Interessiert blätterte ich also durch den aktuellen Angebotszettel des hiesigen kleinhändlervernichtenden Biosupermarkts, würdigte nachbauenswerte Nussriegel, meine Lebensliebe Pilze, einwandfreie Forellen, und stolperte arglos über folgende Formulierung: „Gegrillte Falafel mit Rhabarber-Erdnuss-Sauce, Fetakäse in Pitataschen.“

Rhabarber! Plus Erdnuss! Wenn das man nix ist! Und Feta? Feta gleich Kerleköder! Ha! Überhaupt flog hier gerade doch ein Fladenbrotrezept...

Fladenbrot ist das Stichwort: Diese sind genau richtig. Genau richtig gut! Und zusammen mit der Rhabarber-Erdnuss-Sauce und der Bombenkombi Kichererbse-Käse? Ich zitiere den Kerl, der da verlauten ließ: "...mh... mh-mh... mmhh!" - und anschließend zuschlug, dass von einem Berg Falafel und einem Stapel Brot nicht viel mehr übrig blieb als ein Löffelchen Sauce - allem Rhabarber zum Trotz.

Also - verpasst mir den Stempel „Ökotrulla“ - ich trage ihn gern mit Würde. Insbesondere in Anbetracht der Alternativen - und Erträgen wie diesem:

Falafel mit Fetafüllung, Rhabarber-Erdnuss-Sauce und Fladenbrot
frei nach denn's und The Taste Tester

Zutaten für zwei sehr große oder drei eher kleine Portionen

RHABARBER-ERDNUSS-SAUCE
125 g Rhabarber
1 kl. Zwiebel
1 EL Petersilie, gehackt
1 EL Erdnussöl
40g Erdnussbutter, gerne crunchy
Salz, Pfeffer

FALAFEL
1 Glas Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
1 EL Limettensaft
1 Eigelb
1 TL Sesam

etwa 60g Fetakäse
  
FLADENBROTE
115ml Wasser
1 TL Trockenhefe
1 TL Ahornsirup
150g Weizenmehl
50g Vollkornmehl
1 EL Olivenöl
½ TL Salz

dazu: Salat, hier mit Balsamico-Honig-Senf-Dressing



So geht's

Für die Sauce Rhabarber schälen und in möglichst dünne Scheibchen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.  In einem Topf Erdnussöl erhitzen und Rhabarber und Zwiebeln darin anschwitzen. Erdnussbutter einrühren und bei Bedarf ein, zwei Schlucke Wasser. Rhabarber weich dünsten. Mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie würzen.

Für die Fladenbrote Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und fünf Minuten angehen lassen. Inzwischen 150g Mehl abwiegen (100g normalesplus 50g Vollkorn-) und mit Salz, Öl und Ahornsirup mischen. Hefeflüssigkeit dazugeben und verkneten. Nach und nach so viel Mehl unterkneten, bis der Teig elastisch ist, aber nicht mehr klebt. Abgedeckt für ein halbes Stündchen bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Für die Falafel Kichererbsen durch ein Sieb abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Knoblauch schälen und fein hacken. Kichererbsen, Knoblauch, Kreuzkümmel, Zitronensaft, Eigelb, Sesam, Salz und Pfeffer pürieren. Masse zu acht bis neun Bällchen formen. Je in die Mitte eine Mulde drücken, ein etwa ein mal ein Zentimeter großes Stückchen Fetakäse hineinlegen und die Falafel wieder verschließen.

Ofen - idealiter mit Grillfunktion - auf 180°C vorheizen.
Eine ausreichend große Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und Falafel daraufsetzen. Wer mag, pinselt auch die Falafel ein bisschen ein - schad't nicht!
Relativ weit oben im Ofen (= unterm Grill) ca. 15 Minuten goldbraun backen - bei Bedarf zwischendurch wenden,

Inzwischen den Fladenbrotteig in sechs bis acht golfballgroße Stücke teilen und kreisrund ausrollen (Nicht allzu dünn - das leckerste sind später die eher dicken Stellen!). Eine große beschichtete Pfanne erhitzen und mit etwas Olivenöl auspinseln. Einen Fladen hineinlegen und backen, bis er Blasen wirft. Wenden und auch von der zweiten Seite leicht bräunen. Nacheinander alle Fladen garen - zwischendurch nachpinseln nicht vergessen.

Alles auf den Tisch - wer mag noch je eine Schüssel Salat dazu - und vertilgen genießen.



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Donnerstag, 9. Mai 2013

Versuch macht kluch: Rhabarbertarte mit Marzipancreme


Gekauft hätte ich sie nicht. Aus dem einfachen Grund, dass ich selten Zeitschriften kaufe. Wenn ich beim Durchblättern - und das ist die Regel - zwei, maximal drei Dinge finde, die ich für lesens- bzw. in diesem Falle: nachkochenswert halte, ist mir das zu wenig - in Anbetracht der typischerweise horrenden Preise zumal. (Das gilt - foodbloggeruntypisch - übrigens auch für Kochbücher, aber das nur am Rande.)

Nennt mich überkritisch. Ich diagnostiziere eher: Generation Internet, irreversibel. Ich finde es einfach deutlich praktischer, mein eigenes Rezepteheft zu pflegen - für einen Bruchteil der monatlichen Flatrate- und Stromkosten. Unkompliziert Bilder und Vorlagen zu sammeln, die so lecker und spannend und appetitlich aussehen, dass mir gleich ganz pawlow'sch wird. Ideen, die mich regelmäßig kirre machen, weil ich nicht zwischen zwei oder drei entscheiden muss - sondern mehreren hundert.
Trotzdem - ich sage natürlich nicht Nein, wenn ich einfach mal so probeblättern darf. Schickt mir also Eure deli, danke.

Gekauft hätte ich sie nicht, wiegesagt. Der Eindruck: "Kenn' ich - ach, mal wieder 'n Curry - netter Koch - und guck' an, ein 'Extra'..." - nicht meins. Eher 'ne "Mädchen" für Große: Ein bisschen pink, irgendwie süß und ganz schön fancy.

Allerdings: Zwei, drei Ideen sind da tatsächlich, die man bedenken kann - ein Johannisbeer-Espresso-Parfait beispielsweise, Polentaflammeri... sowie: Die Stachelbeertarte mit Marzipancreme.

Stachelbeeren gibt's längst noch nicht - dafür Rhabarber.
Und weil meine Kuchen derzeit nur für zwei reichen müssen, habe ich das Rezept halbiert - und nach meinem Gusto angepasst: Vollkorn- statt (nur) normalem Mehl, extra Quark für die Cremeschicht, die sonst ausgesprochen schmal ausgefallen wäre.

Das Ergebnis: Durchaus lecker - wenn vielleicht nicht (Rhabarber-)Lieblingskuchen Nr. 1. Aber gut. Den Versuch war's wert.



Rhabarbertarte mit Marzipancreme
frei nach deli 1/2013

Zutaten für eine große Springform (26cm Durchmesser)

TEIG
75g Magerquark
3 EL Olivenöl
1 Eigelb
30g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
100g Vollkornweizenmehl
50g Weizenmehl

MARZIPANCREME
200g Marzipan
2 Eiweiß  
125g Margerquark
50g Zucker

BELAG
175g Rhabarber


So geht's
Für den Teig Quark, Öl und Eigelb mit Zucker und Salz verquirlen. Mit Mehl und Backpulver zu einem elastischen Teig verkneten.
Backpapier auf Größe der Springform zuschneiden und den Teig rund ausrollen, bis er etwas größer ist, als der Springformboden. In die Form legen und einstechen.

Ofen auf 180°C vorheizen. Rhabarber waschen, Enden kappen und schälen. In ca. anderthalb Zentimeter breite Stücke schnippeln.

Für die Marzipancreme Marzipan in kleine Stücke reißen. Mit Handrührgerät zusammen mit den Eiweiß zu einer glatten Creme schlagen. Zucker und Quark unterrühren. Creme auf den Boden streichen und mit Rhabarberstücken belegen.

Im Ofen ca. 30 Minuten backen, dass die Creme fest ist und gerade an einigen Stellen bräunt. Aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



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Donnerstag, 2. Mai 2013

Asia on mind: Salade viêtnamienne

Es gibt hier diesen Vietnamesen. Klein, unscheinbar, zwischen einen Pizza- und einen Sushistraßenverkauf gequetscht. Wer es nicht besser weiß, läuft d'ran vorbei.

Besser nicht: Dieser Vietnamese pfeift auf Mononatriumglutamat und Hühnchen süßsauer. Dieser Vietnamese verkauft feine Reispapierrollen und Phở, vorzügliche Curries - und diese Salate: Geschichtet auf ein großes Nest Reisnudeln gibt es Eisbergstreifen und Gurken, Möhrenraspeln, manchmal Sprossen, und auf jeden Fall: gehackte Erdnüsse. Man kann Hühnchen dazu bekommen, fein mariniertes Rindfleisch oder Tofu. Und immer: Nước chấm.

Ich habe ein bisschen gebraucht, diese Sauce als diese Sauce zu identifizieren - offenbar eine Art Nationaldressing Vietnams. Etwas, das jeder - wirklich jeder, der da am Herd auf sich hält - beherrschen sollte: Leicht süß und ein bisschen säuerlich, angenehm scharf und fruchtig, mit einem Hauch Ingwer und Knofi und irgendwo mittendrin: Fischsauce. Ich könnte baden in dem Zeug!

Auch, wenn mein Mischungsverhältnis noch nicht ganz so phänomenal ist, wie bei diesem Vietnamesen - lecker! Ich empfehle den Nachbau, ausdrücklich! Denn bei diesem Vietnamesen ist es immer - immer! - voll.

Salade viêtnamienne

Zutaten für zwei Personen

SALAT
1 kleiner Kopf Eisbergsalat
zwei Handvoll Sprossen
1 mittelgroße Möhre
gerne: etwas Gurke
2 EL Cashews
1 Frühlingszwiebel
Koriander nach Belieben
wer mag: Minzeblättchen
wer ebenfalls mag, brät pro Nase noch 40-50g Garnelen in etwas Öl scharf an, wahlweise Tofu, Hühnchen o.Ä.

NUOC CHAM
20ml Limettensaft (hier: eine kleine Limette)
15ml Fischsauce
1 EL Reisessig
1,5 - 2 TL brauner Zucker
1/2 TL geriebener Ingwer
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 kleine Chili
1-2 EL Wasser

NUDELN
150-200g Reisnudeln, je nach Appetit



So geht's

Für das (die?) Nước chấm Limette auspressen und mit Zucker, Reisessig, Wasser und Fischsauce mischen. Ingwer darüberreiben. Knofizehe schälen und in feine Scheibchen schneiden, ebenso die Chilischote. Alles verquirlen und abschmecken. Gern ein bisschen ziehen lassen - am besten im Schraubglas über Nacht im Kühlschrank.

Die Reisnudeln in ausreichend kochendem Salzwasser garen, bis sie de gewünschte Konsitenz erreicht haben. Durch ein Sieb abgießen.

Cashews (oder Erdnüsse) hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Wer mag, brät wiegesagt gerne auch Garnelen (oder Hühnchen oder Tofu oder so) in einem Klecks Erdnussöl scharf an. Bloß nicht zu lange, sonst gibt's Gummigarnelen!

Eisbergsalat putzen und in feine Streifen schneiden. Möhre schälen und raspeln oder ebenfalls in feine Streifen schnippeln. Sprossen waschen und trockenschütteln. Frühlingszwiebel spülen, Enden kappen und in feine Ringe schneiden. Koriander (und Minze) abspülen und trockentupfen.

Zusammenbauen: Zuerst ein ordentliches Nest Reisnudeln in zwei Schüsseln verteilen, darüber je die Hälfte der Eisbergsalatstreifen, Möhrchen, (wer hat: Gurke,) Sprossen, Koriander (und Minze) und die gehackten Erdnüsse. Großzügig mit Nước chấm tränken und abtauchen.



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Freitag, 26. April 2013

Grün, grün, grün sind alle meine Kuchen: Kiwi-Stachelbeerkuchen mit Mandel-Sahnebaiser

Ich weiß genau, was ihr jetzt denkt: „Stachelbeeren? Im April? Mädchen, da sind's noch zwei Monate hin! Und Kiwis! In Kuchen...?! Jetzt dreht sie völlig...“
„Ja,“ sage ich einfach, „vollkommen richtig! Aber wozu gibt es Konserven?“ Und wenn ihr dann skeptisch Eure Augenbrauen hebt, sage ich noch: „Und die kleinen braunen Pelzkugeln? In Kuchen? 1A!“

Es sind  Rezepturen, die das Leben schreibt: Ein gefühltes Kilo Kiwis im Büro und kein Esser in Sicht? Liegen lassen und warten, bis sich doch einer erbarmt? Gleich entsorgen, in dem Wissen, dass dieser Eine leider nicht kommt? Jonglieren? Verschenken? Oder einfach mal... einpacken...?

Meine Wahl war letztere - mit Anschluss einer kleinen Recherche: Nein, bitte nicht noch ein Obstsalat (obwohl ich diesen ausgesprochen empfehlen kann!) - scroll. Auch kein Biskuit mit wabbeligem Guss, danke - scroll. Aber wie wäre es mit… Kiwis unter Mandel-Sahnehaube? Zusammen mit ein, zwei Stachelbeerchen? Klick!

Ich kann mich nur wiederholen: 1A! Zurück im Büro... sagen wir: Ich hatte Mühe, mir selbst ein Stück zu sichern.
Süßlich-sauer und sahnig zugleich, knackig dank der Mandeln – ein Traum! Ich fürchte, die nächsten Kiwis landen gleich auf meinem Schreibtisch – zusammen mit einem großen Glas Stachelbeeren und dem Vermerk: "Zur weiteren Bearbeitung"...

Kiwi-Stachelbeerkuchen mit Mandel-Sahnebaiser
weitgehend nach Stephis Köstlichkeiten

Zutaten für eine große Springform

TEIG
65g Butter/ALSAN
50g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eigelb
150g Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver

BELAG
1 großes Glas Stachelbeeren, Abtropfgewicht 390 g
400g Kiwis (hier: 6 Stück)
3 Eiweiß
1 Prise Salz
125ml Sahne
50g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
75g Mandeln


So geht's

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine große Springform (26cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden. Stachelbeeren durch ein Sieb abgießen.

Für den Boden Butetr bzw. ALSAN kurz erwärmen, dass sie weich wird. Mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz cremig rühren. Eier trennen, Eiweiß in einem hohen Gefäß auffangen.
Eigelb unter die Fett-Zuckermaße schlagen. Mit Mehl und Backpulver zu einem festen Teig verkneten.

Etwa zwei Drittel des Teiges - ggf. zwischen Klarsichtfolie - auf Größe des Springformbodens ausrollen und hineinlegen. Aus dem übrigen Teig einen möglichst gleichmäßigen Rand formen (= Rollen rollen und hochdrücken oder ausrollen und einpassen).

Teig mit Backpapier belegen udn mit Hülsenfrüchten o.Ä. beschweren. Für ein Viertelstündchen blindbacken. Herausnehmen, ein bisschen abkühlen lassen und die Ofentemperatur auf 180°C 'runterregulieren.

Kiwis an den Enden kappen, schälen und in Stücke von Stachelbeerformar schnippeln. Mandeln im Blitzhacker hacken (wahlweise: vorgehackte nehmen oder Mandelblättchen).

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Gegen Ende Zucker und Vanillezucker unterschlagen, bis die Masse glänzt. Die noch flüssige Sahne unterziehen, ebenso 50g der Mandeln. Masse auf den Früchten verteilen und mit den übrigen Mandeln bestreuen.

Für nochmal etwa 30 Minuten im Ofen goldbraun backen. Ein wenig abkühlen lassen, anschneiden und gerecht verteilen.


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