Mittwoch, 24. Februar 2016

Kann Spuren von Tiefe enthalten: Kuchen mit schwarzen Oliven

Der Kerl kocht – manchmal, wenn keiner guckt. Die Spuren davon finde ich dann im Kühlschrank. Oliven zum Beispiel – im Großgebinde („Im Rezept standen 10 Gramm.“).

Wozu die restlichen 140 gut sind, weiß ich jetzt. Kuchen, der nicht zu süß ist, dafür herrlich tief und würzig und am nächsten Tag nochmal so gut schmeckt, gibt es nämlich viel zu selten.


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Dienstag, 16. Februar 2016

Ich halte fest: Asia-Bolo auf Reisbandnudeln


Ich dachte, das hört mal auf. Ich dachte, irgendwann kommt der Punkt, an dem alles an seinen Platz rutscht. An dem alles klar ist und in Ordnung. Verweile doch, du bist so schön.

Weil es so angenehm wäre, Dinge zu haben, an denen man (sich) festhalten kann. Dinge wie diese Bolo – seit über vier Jahren.



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Dienstag, 26. Januar 2016

Sehr schnell sehr glücklich: Kichererbsenbällchen in Curry-Tomatensauce


Muss es mir doch sagen, das Kichererbsenmehl, dass es erst schmeckt, wenn man es mit Joghurt und (Chili-)Öl verrührt und anschließend in würzige Tomatensauce wirft! Wenn man das allerdings tut, ist man nach einem langen Tag sehr schnell sehr glücklich. Dass das Bild auf diese Schnelle nicht danach aussieht: ja mei.


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Dienstag, 5. Januar 2016

Nimm das, Plattenladen! Möhren-Pastinaken-Kokoscrumble & Blumenkohlauflauf mit Erdnussstreuseln


Es ist wie damals mit den Alben: 80 Prozent. Zu mindestens 80 Prozent musste mir eine Platte gefallen, sonst ließ ich sie im Laden. In Zeiten von Itunes und Spotify hat das was Anachronistisches – trotzdem: Das zugrundeliegende Prinzip ist beliebig übertragbar. Auf Kleidung beispielsweise, kostspieligere Anschaffungen oder: Kochzeitschriften. In der entsprechenden Abteilung von Kiosken (eigentlich im Kiosk generell) bin ich darum relativ immun.

Irgendwann in der Mitte 2015s begab es sich aber, dass mir jemand das Angebot für ein kostenloses Jahresabonnement einer Kochzeitschrift meiner Wahl unter die Nase hielt (wie das mit mir und den kostenlosen Zeitschriften ist, habe ich hier einmal dargelegt). In Unkenntnis des Sortiments setzte ich mein Kreuzchen relativ wahllos – und ärgerte mich prompt, als ich die erste Ausgabe aus dem Briefkasten zog. Ich gab sie – einmal angeblättert – an geneigtere Abnehmer weiter und war ein bisschen froh, dass der Umzug eine natürliche Zäsur darstellte.

Allerdings hatte ich auf einer anderen Karte – die für den Nachsendeauftrag – auch ein Kreuzchen gesetzt; das für die Nachsendung von Zeitschriften nämlich (Dabei hatte ich die des Alpenvereins im Kopf, die ich selbst zwar für kaum lesbar halte, vom Kerl aber doch immer auf brauchbare Informationen geflöht wird; er selbst bekommt ja inzwischen die österreichische Version). Irgendwann lag also doch wieder eine „Lust auf Genuss“ in meinem Briefkasten, Thema: Aufläufe und Gratins. Und beim Durchblättern kam mir die Sache mit dem geschenkten Gaul in den Sinn, Stichwort: ungeahnte Qualitäten.

Beispielsweise, was gemüselastige Aufläufe mit Curry-Touch angeht. Trefferquote: Hundert Prozent. Nimm das, Plattenladen!


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